Blog 10: Vipassana – stille Meditation

Posted by | 1. Januar 2017 | BLOG | No Comments

Vipassana Auckland Prana Yoga Zuerich Patricia Wittwer

It was a wonderful experience!

10 Tage Schweigen:

Meditieren, Frühstück, Meditieren, Mini Pause, Meditieren, Mittagessen, Meditieren, Mini Pause, Meditieren, Mini Pause, Meditieren, leichtes Abendessen, Meditieren, Vortrag über das Leben, Mini Pause, Meditieren, Schlafen.

Ich bin zurück aus der Stille. Ein grosses Dankeschön geht an Daniela Knaller, Benjamin Leitschuh, Stefan Ligoria und Mike Nichols. Ihr alle habt mich für die Vipassana inspiriert. Ich habe eine ähnliche Meditations-Technik vor 2 Jahren in Sri Lanka schon gemacht, aber diese hier war “hardcore”! Ich habe noch nie so gelitten in meinem Leben. Und ich habe noch nie so viel Frieden erlebt! Immernoch am erholen von diesen intensiven 10 Tagen, habe ich realisiert wie wichtig es für mich war dies zu tun. Als ich meinen Eltern erzählt habe, was ich vor habe, hat mein Vater gemeint: “Weshalb machst du dies, es tönt ja schlimmer als im Gefängnis!?” Ja, er hatte recht, aber was ich erlebt und gelernt habe, hätte ich nirgendswo erlernenkönnen.

ZUFRIEDENHEIT – “Ich habe alles was ich brauche”! 

Es ist so schade, wir Menschen sind gefangen in unserem eigenen “Affen-Verstand (Monkey-Mind)”! Meine persönliche Geschichte: Ich hatte ein normales Telefongespräch mit meiner Mutter. Am Ende fragte ich beiläufig, wie es mit der Erbschaft gehe und sie meinte es sei sehr traurig. Die Geschwister seien sich nicht einig und sie alle wollen mehr und sind nicht zufrieden mit dem was angeboten wird. Da habe ich ihr erzählt, dass wir in der Vipassana gelernt haben, dass eines der höchsten Ziele ist: Zufriedenheit mit dem was ist. Mein Mami ist ein grosses Vorbild für mich. Ich sehe und sah sie immer zufrieden. So erzählt sie mir, sie hat dies ihrer Kindheit zu verdanken. Sie wuchs als Bauerstochter auf und jeden Mittwochnachmittag als ihre Schulfreunde frei hatten, musste sie für den Bauernhof auf dem Feld arbeiten. Sie besassen nie einen Fernseher, weder Spielzeuge. Und trotzdem war sie immer glücklich und zufrieden!

Mister S.N. Goenka, der Vipassana Lehrer würde sagen:” Es ist wegen unserem Elend, welches unser Verstand mit sich trägt! Wir wollen immer mehr. Wir sind nie zufrieden. Wir alle haben Ängste, Wut, Sorgen, Eifersucht etc. und somit ist es besser wir senden unserem Verstand und unseren Feinden METTA (Liebe & Freundlichkeit) um uns/ sie vom Elend zu befreien. “Ich habe alles was ich brauche!”

Zufrieden und Dankbar sein mit dem was ist. Nicht in Zukunft, sondern genau JETZT, jeden Tag, jeden Tag.

Jeden Tag kämpfe ich gegen meinen “Monkey-Mind”. Er möchte immer mehr! Egal von was, er ist nie zufrieden. Ich war in diesem Rad von immer mehr, besser, schneller. Eines Tages habe ich bemerkt, ich habe alles was ich hatte oder wie ich lebte verbessert und trotzdem wollte ich alles verbessern! Und obwohl ich “alles” hatte, war ich nicht noch glücklicher als früher. So entschied ich mich das Gegenteil zu machen…weniger…mich zu lösen von materiellem Besitz und zu Reisen, um mich meinen Herausforderungen zu stellen und um innerlich zu wachsen. Aber nun auf meiner Reise geschieht das gleiche Spiel! Ich beobachte meinen Verstand, wie er versucht immer voraus zu Planen, mehr sehen zu wollen, mehr zu lernen und weiser zu werden. Dank der Vipassana habe ich Gleichmut gelernt und übe tägliche Achtsamkeit, dass ich dankbar bin was mich umgibt, zufrieden bin mit allem was ich habe und tue. Und ich habe gelernt an einem Ort besser weniger zu unternehmen, besichtigen oder zu tun, dafür umso bewusster und mit Dankbarkeit. Die Schönheit in den anderen und der Natur zu geniessen.

Love•Peace•Happiness

 

Information über diese Meditations-Technik: Vipassana in der Schweiz & weltweit (www.dhamma.org)

YOUTUBE: Vipassana Lehrer S.N. Goenka gewann den “World Peace Summit of spiritual Leaders”