Blog 7: Lovestory auf Stowel Lake Farm

Posted by | 19. Oktober 2016 | BLOG | No Comments

Patricia Wittwer Salt Spring Island chill

Alles kam unerwartet…

Dank Acro Yoga kam alles anders!
Per Zufall erfuhr die “richtige Person”, dass ich verrückt nach Acro Yoga bin. So geschah es, dass an einem schönen Sonntagmittag – ich hatte noch keine Pläne und hatte noch nicht entschieden was ich an diesem Tag machen möchte, Francis auf der Farm auftauchte – mich suchte, denn er war genauso verrückt nach Acro wie ich, aber fand keine Person zum Üben. Er war für fünf Monate auf der Stowel Lake Farm und arbeitete als Gärtner. Wir hatten sofort eine gute Verbindung zueinander und so geschah es, dass wir ab diesem Treffen fast täglich Acro Yoga übten. Eine Freundschaft entstand und so organisierte er, dass ich auf seine Farm kommen konnte, um wie er, dort auf der Gemüse-Farm arbeiten konnte. Ich war überglücklich, denn ich hatte das Ziel, auf dieser Farm für eine Zeit zu arbeiten sprich “Wwoofen”, denn es ist die grösste und schönste Farm auf der ganzen Insel. Auf der Farm leben 5 Familien, alle in ihrem eigenen Haus. Jeder hat Zugang zum Gemüse und jeden Donnerstag treffen sie sich für einen Community Morgen. D.h. um 8.30 h ist Treffpunkt für einen “Grateful-Circle”. Man sitzt zusammen in einem Kreis und jeder erzählt, wofür er heute Dankbar ist. Danach wird die Arbeit aufgelistet und jeder darf sich eintragen, wozu er Lust hat zu arbeiten. Beendet wird der gemeinsame Morgen mit einem gemeinsamen Mittagessen, welches immer drei Personen zubereiten. Ich durfte dabei sein und es war für mich eine wunderschöne Erfahrung!

Zurück zur Lovestory! Keiner von der Farm konnte glauben, dass wir uns so schnell, in so einer kurzen Zeit gern bekamen. Es war ein Geschenk. Wir genossen das Arbeiten auf der Farm, das Zubereiten des Frühstücks in der Outdoor-Küche, das Baden im Stowel Lake (See) und die Ruhe. Ich war dankbar, jeden Morgen um 6 h meine Meditation und Yoga Praxis beim Teich zu praktizieren. Es schien alles Perfekt zu sein!

Doch dann, aus heiterem Himmel änderte sich alles. Ich fühlte mich plötzlich eingeengt…Genaueres möchte ich hier nicht erzählen. Jedenfalls begann ich mich von Francis zu distanzieren, er spürte es und es wurde nur noch schlimmer. Wir hatten viele Gespräche. Ein Grund war, dass seine Zeit auf der Farm in ein paar Tagen abgelaufen ist und er zurück in seine Heimat in Quebec ging. Er wollte, dass ich mitgehe, doch ich war nicht bereit – denn meine Reise hatte erst begonnen und ich spürte, dass es einfach nicht der richtige Ort für mich ist. Ich wünschte, dass er mit mir reisen kommen würde… Aber da war auch noch mehr, dass ich spürte, dass mir sagte, ich muss wieder meinen eigenen Weg gehen.

So geschah es, dass ich mich schweren Herzens trennte und wir getrennte Wege gingen. Wunderbar, dass wir in Kontakt geblieben sind und wer weiss, wann und wo wir uns wieder begegnen.

Mein Fazit: “In schwierigen Momenten ist es umso wichtiger auf mein Herz zu hören – indem ich mich an einen stillen Ort in der Natur zurück ziehe, bewusst atme, die Gegend um mich herum spüre, mein Körper spüre und höre, was mein Herz sagt oder braucht. Danach kann ich zurück kehren, mit innerer Klarheit & Kraft, und so die Herz-Entscheidung mitteilen!
Falls ich nichts spüre, brauche ich eine längere Meditation oder ein paar Stunden oder Tage mehr für mich alleine.”

 

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“Uf’s Härz lose”!